Was sind „Wortgottesdienstleiter“?Im Auftrag des Bischofs und in Kooperation mit den hauptamtlichen SeelsorgerInnen vor Ort übernehmen sie Verantwortung in Liturgie der Gemeinde. Wortgottesdienstleiter u. -Leiterinnen (WGDL) stehen den sonntäglichen Wort-Gottes-Feiern vor, die an Sonntagen, an denen keine Eucharistiefeier sein kann, gefeiert werden. Auch an Werktagen gibt es verschiedene Arten von Gottesdiensten, bei denen WGDL den Leitungsdienst übernehmen können. Gerade der werktägliche Gottesdienst kann so beim Aufbau einer christlichen Gemeinde helfen und der Gemeinde Gottes Wort nahe bringen. So wirken die WGDL mit den SeelsorgerInnen darauf hin, dass Liturgie in unserer Zeit lebensnah und ansprechend gefeiert werden kann. Warum Wortgottesdienste?Liturgie ist Auftrag der ganzen Gemeinde. In ihr müssen alle Anliegen des Lebens einen Platz haben, damit sie vor Gott und in der Gemeinschaft gedeutet und gefeiert werden können. Deshalb ist es gut, wenn „möglichst viele Glieder der Gemeinde“ an der Gestaltung und der Feier der Liturgie beteiligt sind, wie es das Zweite Vatikanische Konzil nahe legt. Regelmäßige Gottesdienste sind darüber hinaus ein Zeichen lebendiger Gemeinde und einer Kirche, die die Zeichen der Zeit zu deuten versucht. In unserer Zeit, in der der Mangel an hauptamtlichen SeelsorgerInnen, Laien wie Priestern, immer größer wird, ist der Dienst der WortgottesdienstleiterInnen besonders wichtig. Ansprechpartner:
Zuständig für die Ausbildung und Begleitung der Wortgottesdienstleiter im Dekanat ist Pastoralreferent Hermann Menth, Großlangheim
e-mail: hermann.menth@bistum-wuerzburg.de Mehr unter:Ausbildung zum Wortgottesdienstleiter
|